Anlässlich des 1. Mai veranstaltete die SPÖ Bezirksorganisation gemeinsam mit der SPÖ Lilienfeld einen bezirksweiten, traditionellen Weckruf in der Stadt. Zahlreiche Mitglieder und Unterstützerinnen und Unterstützer folgten der Einladung und setzten damit ein starkes Zeichen für Solidarität, Gemeinschaft und die Werte der Arbeiterbewegung.
Gemeinsam mit den SPÖ-Ortsorganisationen, den SPÖ-Bezirksfrauen, den Bezirkspensionistinnen und -pensionisten, der FSG sowie dem SWV marschierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Marktl bis zum Sportplatz Lilienfeld. Begleitet wurde der festliche Zug von der Stadtkapelle Lilienfeld, die für eine würdige und zugleich stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgte.
Am Ziel angekommen, wurde der traditionelle Frühschoppen mit anschließender Maikundgebung abgehalten. In geselliger Atmosphäre, aber mit klaren politischen Botschaften, stand der Tag ganz im Zeichen der sozialen Gerechtigkeit und des Zusammenhalts.
Bezirksgeschäftsführerin Anna Indra unterstrich in ihrer Rede die zentrale Bedeutung von Traditionen: „Gerade in einer schnelllebigen Zeit geben uns unsere gemeinsamen Werte Halt. Der 1. Mai zeigt, wie wichtig Zusammenhalt, Solidarität und ein starkes Miteinander sind.“
Stadtparteivorsitzende Annemarie Mitterlehner zeigte sich erfreut über die große Beteiligung: „Die zahlreiche Teilnahme ist ein starkes Zeichen dafür, dass unsere Bewegung lebt und getragen wird von engagierten Menschen, die sich für eine gerechte Gesellschaft einsetzen.“
Klare Worte fand auch Bezirksfrauenvorsitzende Bianca Bauer, die auf zentrale Herausforderungen aufmerksam machte: „Der Schutz von Frauen – insbesondere im Kampf gegen Femizide – muss oberste Priorität haben. Gleichzeitig dürfen wir die steigende Altersarmut bei Frauen nicht aus den Augen verlieren. Hier braucht es entschlossene politische Maßnahmen.“
BR Bezirksvorsitzender Christian Fischer betonte die Rolle der SPÖ als starke Stimme für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer:
„Gerade in unsicheren Zeiten zeigt sich, wie wichtig dieser Zusammenhalt ist. Wenn Preise steigen und Zukunftsängste wachsen, braucht es eine klare und verlässliche Vertretung der arbeitenden Menschen.“
Er erinnerte daran, dass der 1. Mai weit mehr ist als ein Feiertag:
„Die SPÖ steht seit jeher an der Seite der arbeitenden Bevölkerung. Wohlstand entsteht nicht von selbst – er wird täglich hart erarbeitet. In den Betrieben, in der Pflege, auf den Baustellen und in den Büros. Der 1. Mai ist ein Versprechen: dass Arbeit gerecht entlohnt wird, dass Leistung anerkannt wird und dass niemand zurückgelassen wird.“
Dabei wurde auch auf die historischen Errungenschaften der Arbeiterbewegung verwiesen, die eng mit dem 1. Mai verbunden sind: der Acht-Stunden-Tag, bezahlter Urlaub, soziale Absicherung, Mitbestimmung am Arbeitsplatz und faire Arbeitsbedingungen. Diese Meilensteine seien keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis jahrzehntelangen Engagements – und gleichzeitig Auftrag für die Zukunft.
Mit Musik, Reden und vielen persönlichen Gesprächen wurde der Maifeiertag in Lilienfeld zu einem gelungenen Ausdruck gelebter Solidarität. Die SPÖ setzte damit einmal mehr ein starkes Zeichen: für soziale Gerechtigkeit, für Gleichstellung und für eine Zukunft, in der Zusammenhalt an erster Stelle steht.